Tierheime im Ausland

Wie sieht die Hilfe für diese Tierheime aus?
Wir übernehmen Hunde von dort, und versuchen Sie zu vermitteln. Oft sind die ausländischen Tierschützer nicht in der Lage, ihre Hunde direkt nach Deutschland zu vermitteln.
Wir sorgen dafür, dass diese Hunde, dem deutschen Vermittlungsstandard entsprechen.
Dass sie altergemäß geimpft sind, dass sie gechipt sind, dass sie entwurmt werden, dass sie auf die landestypischen Krankheiten getestet werden.
 
Auf den nächsten Seiten finden Sie einige Tierheime, im Ausland von denen wir glauben, sie brauchen unsere Hilfe. 
 
Sie können sicher sein, dass wir dort alles tun werden, damit SIE einen Hund adoptieren können, mit dem Sie glücklich werden.
Hier möchten wir Sie auf einige Tierheime im Ausland hinweisen, die wir unterstützen. 
  
Das Tierheim DUNAJKA am Rande der Stadt Komarno, im Süden der Slowakei an der Grenze zu Ungarn, wurde in 2003 von einer Frauengruppe in Privatinitiative gegründet. 
Es gibt neben Agnes noch 2 Helferinnen - sie wechseln sich ab und Abend ist kümmert sich Agnes alleine und die Hunde. Wie üblich in der Slowakei, einen offiziellen Kostenträger gibt es nicht. Immerhin, nach mühsamer Überzeugungsarbeit, wurde von der Stadt ein Grundstück zur Verfügung gestellt. Dort sind nun die vielen ausgesetzten Hunde untergebracht.
 
Die Unterbringung ist mehr als einfach: offene Zwinger bis 10 m², neuerdings schon alle überdacht, drin isolierte Holzhütten. Belegung meisten mit mehreren Hunden, da die Zahl der Zwinger nicht für alle reicht. Durchschnittliche Hundezahl: um die 50. Diese Zahl wäre mittlerweile viel höher, hätten wir nicht mit Vermittlungshilfe nach Österreich und Deutschland begonnen. Die Vermittlungen vor Ort sind mäßig, ja dürftig... Das gesamte Areal ist in 3 Stücke geteilt - Auslauf für große Hunde und neu die Spielwiese, die mit doppeltem Zaun vom Auslauf getrennt ist. Im Tierheim sind 23 Zwinger. Zum Schlafen haben die Hunde Holzhütten, für jeden Hund eine. Der Boden besteht aus Beton zur besseren Reinigung.
 
Das gesamte Areal kann mangels Personal und Kosten gar nicht komplett genutzt werden. Ein Drittel davon ist ausreichend umzäunt - na ja, es gab schon Untergrabungen... In der Mitte der kiesbelegte Auslaufplatz. Dort dürfen die verträglichen Hunde mehrere Stunden am Tag herumlaufen. Die unverträglichen Hunde oder läufigen Weibchen kommen separat raus. Gassigeher gibt es nicht. Somit sind die Hunde untereinander gut sozialisiert, aber an die hündische Zivilisation, also Leine, Beifussgehen, Stubenreinheit usw. müssen sie nach einer Adoption erst herangeführt werden. 
 
Neben der finanziellen Misere ist das größte Problem das Desinteresse der Bevölkerung am Schicksal der Hunde. Agnes, die Tierheimleiterin, ist für vieles allein. Aktuell hilft eine  Aktivistin im Tierheim mit. Spenden aus Österreich und aus Vermittlungsgebühren aus Deutschland haben in den letzten Monaten etwas Erleichterung gebracht. Für die Welpen wurde ein spezieller Zwinger errichtet, mit gemauerten Koben, die etwas Wärme geben und hygienischer sind als die Holzhütten. Dann waren die Abtrennungen zwischen den einzelnen Zwingern und Abdichtung der Windseiten dran. Der Bau weiterer Zwinger ist angestrebt. 
Ein gewichtiges Problem ist die Zeckenplage - in dem Laub lauern Babesienübertragende Zecken, sogar bei beginnenden Minusgraden werden Hunde mit reichem Zeckenbefall gefunden! Eine Zeckenprophylaxe ist ein Muss, die Kosten hierfür reißen schon ein Loch in das magere Budget. Die letzten Jahre wurden mit gespendeten Zeckenbändern ohne nennenswerte Babesiose-Fälle geschafft.
 
Impressionen aus dem Tierheim:
 
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Die Hundeherzen sind im Norden Spaniens, am Rande des Jakobsweges, auf ein, von der Welt vergessenes, Tierheim aufmerksam geworden, das von niemandem unterstützt wird. Die Gemeinde verweigert der äusserst engagierten Tierschützerin, Monica Rojo Cuevas, jegliche finanzielle Hilfe.
 
        
Die Hunde liegen auf dem nackten Betonboden, das Futter reicht nicht, Futternäpfe und Unterstände (oder Hütten) gibt es auch nicht genug. so dass bei Sonne, Hitze und Regen die Tiere größtenteils ungeschützt der Witterung ausgesetzt sind. Und das bei 40° C im Sommer und bei -20° C im Winter.
 
 Impressionen aus Sahagún:
 
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